Oliver Zeter Spitzen-Weinmacher in der Pfalz

Die Weine von Oliver Zeter sind nicht nur Weinkennern ein Begriff, sondern schon längst auch beim Gelegenheits-Weintrinker angekommen. Obwohl Oliver Zeter erst seit dem Jahrgang 2007 Weine abfüllt, hat er es inzwischen in die Keller und Gläser vieler Weinliebhaber geschafft.Oliver Zeter Pfalz


Vom Lehrling zum Händler und schließlich zum Weingutsbesitzer

Oliver Zeter ist der Sohn eines Weingroßhändlers aus der Pfalz. Schon früh vom Weinvirus infiziert, lernte Oliver sein Handwerk beim Weingut Dr. Deinhard in Deidesheim und schloss seine Ausbildung als Weinbautechniker ab. Im Anschluss sammelte er für jeweils ein Jahr Eindrücke in Italien und Südafrika. Zurück in Deutschland hat er sich in den Weingroßhandel seines Vaters und Bruders eingebracht. Getrieben von der Leidenschaft Wein nicht nur zu verkaufen, sondern auch zu erzeugen, hat er zusammen mit seinem Bruder Christian sein Weinprojekt „Oliver Zeter“ gestartet.

Mit Sauvignon Blanc begann alles für Oliver Zeter

Die Rebsorte Sauvignon Blanc hat Oliver Zeter während seiner Zeit in Südafrika kennen und lieben gelernt. Mit großem Enthusiasmus widmete er sich der Rebsorte und zeigte wie man mit entsprechenden Maßnahmen im Weinberg und Keller die Stilistik beeinflussen kann. 2011 wurde er vom Feinschmecker für seine Bemühungen geadelt und sein Sauvignon Blanc zum besten Deutschlands gewählt. Zahlreiche andere Auszeichnungen folgten und gleichzeitig, von diesem positiven Feedback angetrieben, legte er noch einen Sauvignon Fumé, einen süßen Sauvignon und einen Sekt nach. Auch hier konnte er sich vor Auszeichnungen nicht retten und trieb das Ganze dann mit dem Sauvignon Steingebiss auf die „Qualitäts- und Terroirspitze“. Oliver Zeter gilt inzwischen als  der „Sauvignon Blanc“ Spezialist Deutschlands und dies absolut zurecht.

Man sollte Oliver Zeter nicht auf Sauvignon reduzieren           

Aber man kann Oliver Zeter nicht auf seinen Sauvignon Blanc reduzieren. Die weißen Burgundersorten und der Riesling sind ebenfalls hervorragende Vertreter  der Pfalz und stets elegant. Dazu kommen noch 2 limitierte und innovative Weine aus dem Versuchsanbau, der Viognier und der Chenin Blanc. Bei den Rotweinen bin ich ein großer Fan seines Spätburgunders (Pinot Noir), der mit dem Jahrgang 2012 einen unglaublichen Sprung vollzogen hat und zu den besten des Jahrgangs gehört. Der Syrah und die Cuvée Z spielen durchaus auf gehobenem internationalem Niveau und bieten, wie alle Zeter-Weine“, viel Trinkvergnügen für wenig Geld.

Olivers Angriff auf die Weltspitze

Inzwischen scheint Oliver Zeter die absolute Weltspitze angepeilt zu haben und meiner Meinung nach schafft er dies mit seinen 3 Spitzenweinen aus der Linie „Große Bären“. Bei allen 3 Weinen handelt es sich um spontanvergorene Weine, die mit großem Fingerspitzengefühl vinifiziert worden sind. Oliver Zeter gibt die Weine erst dann für den Verkauf frei, wenn Sie den Anfang der Trinkreife erreicht haben. Dies bedeutete aber nicht, dass die Weine über kein Lagerpotential verfügen, denn selbst die Weißweine können über Jahre hinweg reifen und sich entwickeln.

Spitzenwein hoch 3

Oliver erzeugt in der Spitzenlinie einen reinsortigen Sauvignon Blanc, welcher auf den Namen Baer hört. Dieser erblickte mit dem 2013er Jahrgang das Licht der Welt. Dazu kommt der Zafran, ein reinsortiger Viognier, welcher mit dem Jahrgang 2014 zum Erstenmal produziert wurde. Zu guter Letzt gibt es noch eine Bordeaux-Cuvée, der Zahir feierte mit dem Jahrgang 2012 seine Premiere.

Oliver Zeter – Baer – Sauvignon Blanc 2013

Oliver Zeter Baer Sauvignon BlancDie Trauben für den Baer Sauvignon Blanc stammen aus Hambacher-Lagen, welche von Buntsandsteinböden geprägt sind. Der Saft wurde, mit beträchtlicher Maischestandzeit, spontan vergoren. Anschließend wurde der Wein im Tonneaux und im Beton-Ei für rund 18 Monate ausgebaut. Der Baer zeigt sich mit einem wunderbaren Zug, einer knackigen und kühlen Art, die durch eine zupackende Eleganz und betörende Aromatik unterstützt wird. Seine komplexe und animierende Art erzeugt eine irrsinnige Spannung, welche mich fasziniert. Ganz groß! 96+ Punkte.

Oliver Zeter – Zafran – Viognier 2014

Oliver Zeter Zafran ViognierFür seinen Zafran Viogner wählte Oliver Zeter Trauben aus den wärmsten Hambacher Lagen, welche von den typischen Buntsandsteinböden geprägt sind. Hier konnten die Trauben ihr ganze Aromatik und Exotik entwickeln. Der Saft wurde zum Teil spontan auf der Maische vergoren und anschließend für 12 Monate im Tonneaux ausgebaut. Dieser wunderbar aromatische Viognier ist trotz seiner Fülle nicht schwerfällig, sondern überzeugt durch eine saftige Art und enorme Frische. Exotik trifft hier auf feinste Röstaromen und einen betörenden Schmelz. Ein hochkomplexer Wein mit enormer Finesse, einer packenden trockenen Art und Sex-Appeal. 94 Punkte.

Oliver Zeter – Zahir 2012

Oliver Zeter ZahirLange Zeit war die Cuvée X von Knipser für mich das Maß aller deutschen Bordeaux-Cuvées. Dies bleibt Sie in ihrer Stilitik auch weiterhin, denn Oliver Zeter verwendet zwar die gleichen Rebsorten, erzeugt aber einen ganz anderen Typus Wein. Die Hambacher Gewanne „Feuer“ ist als eine der wärmsten Lagen Hambachs bekannt und von Buntsandsteinböden geprägt. Also der ideale Standort um die spätreifenden französischen Rebsorten reif zu bekommen. Oliver baute die Cuvée aus Cabernet Franc, Merlot und etwas Cabernet Sauvignon getrennt voneinander, für rund 14 Monate, im Tonneaux aus. Anschließend wurde die Cuvée erstellt, welche dann noch ein weiteres Jahr in gebrauchten Fässern lag. Die Cuvée packt mich schon beim ersten schnuppern, denn ich weiß jetzt nicht so recht, bin ich im Bordelais, im Napa oder doch in der Pfalz. Der Zahir hat etwas von allem, er ist komplex, wunderbar saftig und verfügt über viel samtenes Tannin. Die wunderbare Frucht wird durch eine feine Holznote und Würze unterstützt, trotz seiner muskulösen Art ist der Wein in keinster Art und Weise plump, sondern bleibt immer hochelegant. 94+ Punkte.

Oliver Zeter Weine aus der Pfalz können Sie hier bestellen.

Fazit

Die „Großen Bären“ von Oliver Zeter begeistern mich durch und durch. Hier wird nicht versucht durch Kraft und Fülle zu überzeugen, sondern durch Eleganz und Finesse. Die drei Weine gehören zu den besten Weinen des Landes und sind jeden Cent wert. Aber wer nicht so viel Geld für Wein ausgeben möchte, der findet bei Oliver Zeter auch für deutlich weniger Geld tolle Weine, z.B. in der jungen, frechen und frischen Tapps-Linie.

Winzerhof Stahl Weine aus Franken!

genuss7.de hat jetzt Stahlharte Weine vom Winzerhof Stahl im Sortiment! Denn Franken hat mehr drauf als Bocksbeutel….

Winzerhof Stahl Weine aus Franken

Winzerhof Stahl Weine aus Franken
Winzerhof Stahl / Franken

Der Stahl-Hof war nicht immer ein Weingut sondern ursprünglich und lange Zeit ein Betrieb für Ackerbau und Viehzucht. Doch ab dem Jahr 1984 wurde dann alles anders, denn Albrecht Stahl erwarb damals seine ersten Rebflächen, auch wenn es damals nur 10 Hektar waren.  Doch aller Anfang ist bekanntlich erstmal schwer und so wurden die geernteten Trauben bis in das Jahr 1922 an eine Genossenschaft verkauft. Doch ab der Jahrtausendwende hat die Familie Stahl dann damit begonnen, Ihre Weine in Eigenregie als Flaschenweine unter der eigenen Marke Winzerhof Stahl anzubieten. Das ganze ging einher mit dem Eintritt von  Sohn Christian Stahl in das Familienweingut Stahl. Er kümmerte sich damals wie heute um den Keller und damit um den Ausbau der Weine. Selbstverständlich ist mit dem frischen Blut auch ein frischer Wind ins Weingut eingezogen. Inzwischen verfügt das Weingut Stahl über knapp 20 Hektar an besten Rebflächen. Diese sind, wie in Franken üblich,  zumeist vom regional typischen Muschelkalk und Gipskeuper geprägt. Das Sortiment umfasst natürlich hauptsächlich Weißweine, so wie es in Franken auch an der Tagesordnung ist. Mit der roten Federstahl Cuveé haben sie aber auch einen tollen und sehr fruchtbetonten Rotwein im Sortiment, der sich prima für Partys oder BBQ Feste eignet.

Mittlerweile hat sich der Winzerhof einen festen Platz in der fränkischen Weinszene erarbeitet und das trotz des Verzichts auf die dort typischen Bocksbeutel Flaschen. Das Weinsortiment des Weingut Stahls ist eher jung, frech und modern. So glänzen die Weine nicht nur mit sehr leckerem Inhalt sondern auch mit einprägsamen Namen wie Federstahl, Edelstahl und Damaszener Stahl. Der in Deutschland äußerst bekannte britische Weinkritiker Stuart Pigott schwärmt von den Weinen aus dem Hause Stahl und auch das international angesehene Fachmagazin Gault Millau ist ebenfalls begeistert und vergibt in Ihrer eigenen Wertung 3 Trauben.

Der Online Weinversender genuss7.de freut sich, die Weine vom Winzerhof Stahl in seinem Sortiment begrüßen zu dürfen. Eine Übersicht der Weine vom Winzerhof Stahl finden Sie, wenn Sie auf die Seite www.genuss7.de/stahl.html gehen. Damit rundet Stahl das Portfolio von genuss7 perfekt ab. Während Weinbauregionen wie die Pfalz, Rheinhessen, Württemberg und die Mosel bei genuss7 sowieso schon stark vertreten sind, war die Region Franken bisher leider noch nicht so stark. Das lag bis jetzt aber nicht an den Qualitäten sondern eher an dem erschwerten Versand von Bocksbeutel Flaschen. Die Webseite vom Weingut Stahl aus Franken finden Sie hier.

Das kulinarisch Duo – Wein und Spargel

Jedes Jahr zur Spargelzeit wird es wieder zum alles beherrschende Thema, die Verbindung von frischem Spargel und dem dazu perfekt harmonierenden Wein.

Spargel und Wein das passt zusammen
Spargel & Wein

Spargel gehört für sehr viele Menschen zu den leckersten Gemüsesorten. Der besondere Reiz liegt dabei natürlich auch an der zeitlichen Begrenzung, denn frischen Spargel bekommt man nur von Ende April bis zum 24. Juni. Wie bei jedem Essen, verleiht erst der richtige Wein den Spargel den nötigen Glanz. Doch Vorsicht, nicht zu jedem Spargelgericht passen alle Weine. Zur hellen Natur des Spargels passen natürlich ausnahmslos Weißweine. Zur Not geht aber auch ein mineralischer Rosé, wie z.B. einer aus der Provence.

Das einfachste Gericht ist wohl Spargel mit zerlassender Butter. Hier empfehlen sich trockene, mittelgewichtige Weißweine. Also beispielsweise ein Weißburgunder aus der Pfalz oder aus Baden. Es geht auch ein würziger Sauvignon Blanc, wie ein Sancerre oder ein Sauvignon Blanc aus Südfrankreich. Auch den passenden Chardonnay aus dem Burgund kann man gut mit diesem Gericht kombinieren.

Der Klassiker ist natürlich der Spargel mit Sauce Hollandaise. Hier schmecken besonders schön gereifte trockene Weine mit einem deutlichen Körper. Das kann natürlich ebenfalls ein Weißburgunder aus der Pfalz oder dem Elsaß sein. Doch auch ein Sauvignon Blanc passt gut, dafür aber einen aromatischeren, wie den Kaitui von Markus Schneider oder den Napa Valley Fumé Blanc von Robert Mondavi.

Wenn man seinen Spargel lieber mit einer fruchtigen Schaumsosse genießt, dann sollte man auch hier zum passenden Wein greifen. In Frage kommen hier schön fruchtige Weine mit einer leichten Restsüße. Sehr schön geht hier zum Beispiel ein halbtrockener Riesling von Markus Molitor von der Mosel oder von Robert Weil aus dem Rheingau.

Für einen schmackhaften Salat vom grünen Spargel würde ich leichte und frische Weißweine empfehlen. So zum Beispiel einen mineralischen Sauvignon Blanc oder einen Silvaner. Richtig gut passt auch ein Rivaner, bzw. Müller Thurgau, so wie der Müller Thurgau von Hammel & Cie aus der Pfalz.

Ist man sich unsicher über die richtige Wahl des Weins, so sollte man einen Fachmann fragen. Beim Online Versender genuss7 kann man die Weißweine aus den Kategorien bestellen, dann fällt einem die Auswahl leichter. Zur Auswahl stehen einem : „knackig leicht“, „frisch knackig“, „gehaltvoll weiß“ und „schwer oder restsüß“. Auch die Rebsorte kann man einschränken, bzw. Vorauswählen. Diese beiden Instrumente helfen schon sehr dabei, den richtigen Wein zu finden. Doch hier geht es sogar noch einfacher, indem man die Speise-Suchmaschine zur Rate zieht. Natürlich kann man in letzter Konsequenz auch dort auch anrufen und sich direkt am Telefon beraten lassen. In jedem Fall sollte man die Spargelzeit dafür nutzen, sich selbst mit Der richtige Wein zum Spargel zu verwöhnen. Man lebt ja schließlich nur einmal.