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Was ist Bordeaux?

2026
06.22
Was ist Bordeaux?

Bordeaux ist eines der berühmtesten Weinbaugebiete der Welt und liegt im Südwesten Frankreichs. Die Region ist vor allem für ihre Rotweine bekannt, die aus den Rebsorten Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc gekeltert werden. Bordeaux-Weine zeichnen sich durch ihre Komplexität, Eleganz und ihr großes Lagerpotenzial aus. In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige über Bordeaux: von den Rebsorten über die Herkunft bis hin zu konkreten Empfehlungen aus unserem Sortiment.

Was macht Bordeaux so besonders?

Bordeaux ist nicht nur ein Weinbaugebiet, sondern ein Mythos. Die Region umfasst rund 120.000 Hektar Rebfläche und produziert jährlich etwa 700 Millionen Flaschen Wein. Das gemäßigte Klima mit Einflüssen des Atlantiks und der Gironde-Mündung schafft ideale Bedingungen für den Weinbau. Die Böden sind vielfältig: Von Kies über Kalkstein bis zu Lehm bieten sie unterschiedliche Terroirs, die den Weinen ihre individuelle Note verleihen. Die bekanntesten Appellationen sind Médoc, Saint-Émilion, Pomerol und Graves. Bordeaux-Weine sind oft Cuvées aus Cabernet Sauvignon und Merlot, wobei Cabernet Sauvignon für Struktur und Tannine sorgt, während Merlot Fülle und Frucht beisteuert. Die Weine reifen häufig in Barriques aus französischer Eiche, was ihnen Aromen von Vanille, Toast und Gewürzen verleiht. Bordeaux ist auch für sein Klassifikationssystem bekannt, das die Weine in Qualitätsstufen einteilt – von den legendären Premier Cru über die Grand Cru Classé bis hin zu den einfacheren Bordeaux AOC.

Bordeaux unter 20 Euro – geht das wirklich?

Viele denken bei Bordeaux an teure Spitzenweine, aber es gibt auch hervorragende Bordeaux-Weine zu erschwinglichen Preisen. Die Region produziert nicht nur die berühmten Grand Crus, sondern auch einfachere AOC-Weine, die oft von Genossenschaften oder kleineren Châteaux stammen. Diese Weine werden meist aus jüngeren Reben gekeltert und reifen kürzer im Barrique, was sie frischer und zugänglicher macht. Typische Aromen sind Cassis, Kirschen, Pflaumen, oft mit einer würzigen Note und feinen Tanninen. Bordeaux-Weine unter 20 Euro eignen sich perfekt für den täglichen Genuss oder für Einsteiger, die die Region kennenlernen möchten. Sie sind oft schon nach 2-3 Jahren trinkreif und bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Unsere Empfehlungen im Detail

Anciens Temps Grande Reserve Rouge 2024

Dieser Rotwein aus dem Languedoc ist eine Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Merlot – den klassischen Bordeaux-Rebsorten – und zeigt, wie kraftvoll und charmant ein Wein aus diesen Trauben sein kann. Die Nase begeistert mit Aromen von Cassis, Kirschen, Pflaumen, Toffee, Vanille, Kakao, Minze und Lorbeer. Am Gaumen präsentiert er sich fleischig, saftig und samtig, mit würziger Frucht, vielschichtig und elegant. Der lange Nachhall rundet das Genusserlebnis ab. Mit 89/100 Punkten bewertet, ist dieser Wein ein hervorragendes Beispiel für einen modernen, zugänglichen Rotwein, der die typischen Bordeaux-Charakteristiken vereint. Er beantwortet die Frage „Was ist Bordeaux?“, indem er zeigt, dass die Rebsorten Cabernet Sauvignon und Merlot auch außerhalb der Region großartige Weine hervorbringen können. Passt perfekt zu gegrilltem Rindfleisch oder Lammkoteletts.

Prayers of Sinners Red 2021

Dieser Rotwein aus dem US-Bundesstaat Washington ist eine Cuvée aus 90 % Syrah und 10 % Merlot – auch Merlot ist eine klassische Bordeaux-Rebe. Der Wein reift im Barrique und zeigt eine fruchtbetonte Nase mit Brombeeren, Sauerkirschen, Lakritz, Kakao, Vanille und Rauchfleisch. Am Gaumen ist er fleischig, saftig, samtig mit dichter, würziger Frucht und viel Charme. Der lange Nachhall und das besondere Etikett, das im Dunkeln leuchtet, machen ihn zu einem echten Hingucker. Mit 89/100 Punkten ist er ein kraftvoller Vertreter, der beweist, dass Merlot auch in Übersee exzellente Ergebnisse liefert. Er beantwortet die Frage nach Bordeaux, indem er die internationale Bedeutung der Rebsorte Merlot unterstreicht. Passt hervorragend zu gegrilltem Steak oder würzigem Käse.

Worauf solltest du beim Kauf eines Bordeaux achten?

Beim Kauf eines Bordeaux-Weins solltest du auf folgende Punkte achten: Jahrgang: Gute Jahrgänge wie 2015, 2016 oder 2019 bieten mehr Potenzial, aber auch günstigere Weine aus durchschnittlichen Jahren können überzeugen. Alkoholgehalt: Bordeaux-Rotweine haben meist zwischen 12,5 % und 14,5 % Vol. – höherer Alkohol deutet oft auf reifere Trauben und mehr Fülle hin. Geschmacksprofil: Magst du eher fruchtig-weiche Weine, wähle einen Merlot-lastigen Bordeaux; für kräftige, tanninbetonte Weine greife zu Cabernet Sauvignon. Ausbau: Barrique-gereifte Weine haben mehr Vanille- und Toastnoten, während unbehandelte Weine frischere Frucht zeigen. Achte auch auf die Appellation: Ein Bordeaux AOC ist einfacher, ein Saint-Émilion oder Médoc steht für höhere Qualität. Für Einsteiger empfehlen sich Bordeaux Supérieur oder Côtes de Bordeaux, die oft ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Häufige Fragen

Ist Bordeaux immer teuer?

Nein, Bordeaux bietet eine breite Preisspanne. Während die berühmten Grand Crus mehrere Hundert Euro kosten können, gibt es viele gute Bordeaux AOC und Bordeaux Supérieur bereits ab etwa 8 Euro. Diese Weine sind oft jung und fruchtig, ideal für den täglichen Genuss. Die Region produziert auch Weißweine (Bordeaux Blanc) und Süßweine (Sauternes), die ebenfalls erschwinglich sein können.

Wie sollte man Bordeaux servieren?

Bordeaux-Rotweine solltest du bei einer Temperatur von 16–18 °C servieren. Junge Bordeaux können vor dem Trinken dekantiert werden, um sie zu belüften und die Tannine zu öffnen. Ältere Jahrgänge (ab 10 Jahren) solltest du vorsichtig dekantieren, um das Sediment abzutrennen. Bordeaux-Weine passen hervorragend zu Rindfleisch, Lamm, Wild und kräftigem Käse.

Passt Bordeaux auch zu leichten Gerichten?

Leichtere Bordeaux, wie ein Bordeaux AOC oder ein Merlot-dominierter Wein, harmonieren gut mit Geflügel, Pasta mit Tomatensauce oder gegrilltem Gemüse. Für delikate Gerichte wie Fisch eignen sich eher die weißen Bordeaux. Grundsätzlich gilt: Je kräftiger der Wein, desto herzhafter sollte das Essen sein.

Fazit

Bordeaux ist weit mehr als nur ein Wein – es ist eine der bedeutendsten Weinregionen der Welt, die für ihre eleganten, lagerfähigen Rotweine aus Cabernet Sauvignon und Merlot bekannt ist. Ob du einen erschwinglichen Bordeaux AOC für den Alltag suchst oder einen hochwertigen Grand Cru für besondere Anlässe – die Region bietet für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas. Mit den Empfehlungen aus unserem Sortiment wie dem Anciens Temps Grande Reserve Rouge oder dem Prayers of Sinners Red kannst du die Vielfalt der Bordeaux-Rebsorten auch außerhalb der Region erleben. Probiere es aus und entdecke deinen persönlichen Favoriten! Weitere Informationen findest du in unserem Rotwein-Ratgeber. Quellen: Wikipedia-Artikel zum Weinbaugebiet Languedoc (abgerufen am 01.06.2008).

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Welcher Grauburgunder passt zu asiatischen Gerichten?

2026
06.17
Welcher Grauburgunder passt zu asiatischen Gerichten?

Einleitung

Ein Grauburgunder mit fülligem Körper und feiner Würze passt hervorragend zu asiatischen Gerichten. Die Rebsorte bringt genau die Eigenschaften mit, die die oft intensiven Aromen von Sojasauce, Ingwer, Chili und Koriander ausgleichen: eine moderate Säure, eine dezente Restsüße und eine cremige Textur. In diesem Artikel erfährst du, worauf es bei der Wahl des richtigen Grauburgunders ankommt und welche konkreten Weine aus unserem Sortiment sich besonders bewährt haben. Wir stellen dir zwei exzellente Empfehlungen vor, die dein nächstes asiatisches Essen zu einem besonderen Genuss machen.

Was macht Grauburgunder so besonders für asiatische Küche?

Grauburgunder, auch als Pinot Gris oder Ruländer bekannt, ist eine Weißwein-Rebsorte mit einer langen Geschichte. Sie entstand als Mutation des Spätburgunders (Pinot Noir) und wird seit Jahrhunderten in Frankreich, Deutschland und Italien kultiviert. Die Besonderheit liegt in ihrer Vielseitigkeit: Je nach Ausbau und Herkunft kann Grauburgunder von leicht und fruchtig bis hin zu kräftig und cremig reichen. Für asiatische Gerichte ist vor allem die füllige, feinwürzige Spielart ideal. Typische Aromen reichen von Birne, Apfel und Melone über exotische Früchte wie Litschi und Ananas bis hin zu Mandel- und Blütennoten. Am Gaumen überzeugt er oft mit einem schönen Schmelz und einer eleganten Fülle, die die Schärfe von Chili mildert und die Umami-Noten von Sojasauce oder Fischsauce unterstreicht. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die Frische, während ein leichter Holzausbau zusätzliche Würze und Komplexität verleiht. Diese Eigenschaften machen Grauburgunder zu einem idealen Begleiter für Gerichte aus der thailändischen, vietnamesischen, chinesischen oder japanischen Küche. Auf unserer Weißwein-Seite findest du eine große Auswahl an passenden Weinen.

Grauburgunder unter 15 Euro – geht das wirklich?

Ja, absolut. Gerade aus deutschen Anbaugebieten wie Baden und der Pfalz kommen hervorragende Grauburgunder, die preislich erschwinglich sind. Die Winzer setzen auf moderne Kellertechnik und nachhaltigen Anbau, um hohe Qualität zu fairen Preisen zu ermöglichen. Die Kalkverwitterungsböden in Baden und die Lösslehmböden der Pfalz verleihen den Weinen eine mineralische Struktur und feine Würze. Zudem wird bei der Lese streng selektioniert, um nur vollreife, gesunde Trauben zu verwenden. Der Ausbau erfolgt oft im Edelstahltank, was die Fruchtaromen bewahrt und den Wein frisch und lebendig macht. So erhältst du für unter 15 Euro bereits Weine, die mit 89/100 Punkten bewertet werden und eine bemerkenswerte Komplexität bieten.

Unsere Empfehlungen im Detail

Alexander Laible Grauburgunder 2 Stern 2025

Dieser Grauburgunder aus Baden wurde zu 100% im Edelstahltank ausgebaut und überzeugt mit einer lebendigen Frucht und feiner Würze. In der Nase zeigen sich Aromen von Birnen, Apfel, Melone sowie ein Hauch von Orangenzesten, Mandeln und Akazienblüten. Am Gaumen ist er füllig und elegant, mit einem schönen Schmelz und einer langen, finessenreichen Nachhaltigkeit. Mit 89/100 Punkten bewertet, ist er ein Paradebeispiel für badische Burgunderkunst. Seine feinwürzige Frucht und die dezente Säure machen ihn zu einem idealen Begleiter für asiatische Gerichte wie gebratene Nudeln mit Gemüse oder mildes Curry. Die leichte Restsüße gleicht die Schärfe aus, während die Fruchtigkeit die exotischen Aromen unterstreicht.

Thomas Hensel Aufwind Grauer Burgunder 2024

Dieser Grauburgunder aus der Pfalz wird teils im Edelstahltank, teils im Barrique ausgebaut, was ihm eine zusätzliche Würze und Komplexität verleiht. Die Nase begeistert mit Birne, Apfel, Grapefruit, Litschi, Ananas, Mandeln, weißen Blüten, Vanille und zarten Würznoten. Am Gaumen zeigt er sich füllig, mineralisch und saftig, mit einem betörenden Schmelz und einem sehr langen Nachhall. Auch er wurde mit 89/100 Punkten ausgezeichnet. Die exotischen Fruchtaromen und die feine Holznote harmonieren perfekt mit asiatischen Gerichten wie süß-saurem Hähnchen oder Garnelen in Kokosmilch. Der Wein hat genug Körper, um mit kräftigen Aromen mitzuhalten, und gleichzeitig eine elegante Finesse, die die Speisen nicht überdeckt.

Worauf solltest du beim Kauf achten?

Beim Kauf eines Grauburgunders für asiatische Gerichte sind einige Faktoren entscheidend. Achte auf den Jahrgang: Ein aktueller Jahrgang wie 2024 oder 2025 garantiert Frische und lebendige Fruchtaromen. Der Alkoholgehalt sollte moderat sein – zwischen 12% und 13% vol. ist ideal, da zu viel Alkohol die Schärfe betonen kann. Das Geschmacksprofil sollte füllig und feinwürzig sein, mit einer leichten Restsüße, die die Schärfe abmildert. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die Primärfrucht, während ein leichter Holzausbau zusätzliche Würze und Tiefe verleiht. Prüfe auch die Bewertungen: Weine mit 88-90 Punkten sind meist eine sichere Bank. Vermeide zu säurebetonte oder zu trockene Exemplare, da sie mit asiatischen Gewürzen kollidieren können.

Häufige Fragen

Ist Grauburgunder dasselbe wie Pinot Grigio?

Ja, Grauburgunder und Pinot Grigio sind dieselbe Rebsorte, unterscheiden sich aber im Ausbau. Während Pinot Grigio oft leicht und knackig ausgebaut wird, ist Grauburgunder meist fülliger und feinwürziger. Für asiatische Gerichte ist die deutsche oder elsässische Variante oft besser geeignet, da sie mehr Körper und eine dezentere Säure hat.

Wie sollte man Grauburgunder servieren?

Grauburgunder sollte gut gekühlt bei etwa 8-10°C serviert werden. Zu asiatischen Gerichten ist eine leichte Kühlung ideal, da die Kühle die Frische bewahrt und die Schärfe mildert. Verwende ein Weißweinglas mit einer leichten Öffnung, um die Aromen zur Geltung zu bringen. Lasse den Wein nach dem Einschenken kurz atmen, damit sich die exotischen Noten entfalten.

Passt Grauburgunder auch zu scharfen Gerichten?

Ja, sehr gut. Die leichte Restsüße und der füllige Körper eines Grauburgunders sind ideal, um die Schärfe von Chili zu mildern. Die Fruchtaromen harmonieren mit süß-sauren und umami-lastigen Gerichten. Ein trockener Grauburgunder mit moderater Säure ist die beste Wahl – vermeide zu säurebetonte oder zu alkoholstarke Weine.

Fazit

Ein Grauburgunder mit fülligem Körper, feiner Würze und einer dezenten Restsüße ist die ideale Begleitung zu asiatischen Gerichten. Unsere Top-Empfehlungen – der Alexander Laible Grauburgunder 2 Stern 2025 und der Thomas Hensel Aufwind Grauer Burgunder 2024 – vereinen genau diese Eigenschaften und bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Beide Weine überzeugen mit exotischen Fruchtnoten, elegantem Schmelz und einer langen Nachhaltigkeit. Wenn du ein asiatisches Gericht planst, greife zu einem dieser Grauburgunder – du wirst begeistert sein.

Quelle: Wikipedia – Grauburgunder

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Welcher Rotwein aus Österreich ist gut?

2026
06.12
Welcher Rotwein aus Österreich ist gut?

Welcher Rotwein aus Österreich ist gut?

Die Antwort ist einfach: Es kommt darauf an, was du magst. Österreich bietet eine beeindruckende Vielfalt an Rotweinen, von kräftigen Blaufränkischen bis zu samtigen Zweigelten. Wenn du einen vielseitigen, fruchtbetonten Rotwein suchst, bist du mit einem Zweigelt aus dem Burgenland gut beraten. Für etwas mehr Würze und Tiefe greifst du zu einem Blaufränkisch aus dem Mittelburgenland. In diesem Artikel erfährst du, welche Rebsorten und Regionen besonders empfehlenswert sind, und bekommst konkrete Produktempfehlungen aus unserem Sortiment.

Was macht österreichischen Rotwein besonders?

Österreich ist vor allem für seine Weißweine bekannt, doch die Rotweine haben in den letzten Jahrzehnten enorm an Qualität gewonnen. Das Klima mit warmen Sommern und kühlen Nächten sorgt für ideale Bedingungen: Die Trauben reifen langsam und entwickeln intensive Aromen bei gleichzeitig guter Säure. Die wichtigsten Rotweinregionen sind das Burgenland, Niederösterreich (besonders das Carnuntum und das Weinviertel) sowie die Steiermark. Im Burgenland, rund um den Neusiedler See, profitieren die Reben von der pannonischen Wärme und dem Einfluss des Sees, was zu kräftigen, fruchtbetonten Weinen führt. In Niederösterreich, etwa im Carnuntum, sind die Böden kalk- und schotterhaltig, was den Weinen eine mineralische Note verleiht. Die Steiermark, bekannt für ihre Sauvignons, produziert auch elegante Rotweine, vor allem aus Blaufränkisch. Typische Rebsorten sind Zweigelt, Blaufränkisch, Sankt Laurent und in geringerem Maße Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah. Zweigelt ist die meistangebaute Rotweinsorte und überzeugt mit fruchtigen Aromen von Kirschen und Beeren, oft mit einer weichen Tanninstruktur. Blaufränkisch ist etwas kräftiger, mit Noten von dunklen Beeren, Pfeffer und oft einer feinen Würze. Sankt Laurent ist eine Spezialität, die an Pinot Noir erinnert, mit feinen Himbeer- und Waldbeeraromen. Österreichische Winzer legen großen Wert auf Handarbeit und Nachhaltigkeit, was sich in der Qualität der Weine widerspiegelt. Viele Betriebe sind bio-zertifiziert oder arbeiten zumindest naturnah. Die Weine sind meist trocken ausgebaut und haben einen moderaten Alkoholgehalt zwischen 12,5 und 14 Prozent, was sie zu idealen Speisenbegleitern macht. Ein weiterer Pluspunkt: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ausgezeichnet – für unter 15 Euro bekommst du oft schon hervorragende Qualität.

Unsere Empfehlungen im Detail

2021er Prayers of Sinners Red

Dieser Rotwein aus dem Washington State, USA, ist zwar kein Österreicher, aber ein hervorragendes Beispiel für einen kraftvollen, fruchtbetonten Rotwein, der viele Liebhaber findet. Er besteht zu 90 % aus Syrah und 10 % Merlot, wurde im Barrique ausgebaut und erhielt von uns 89/100 Punkte. In der Nase zeigt er Aromen von Brombeeren, Sauerkirschen, Lakritz, Kakao, Vanille, Rauchfleisch, Marzipan, Rosmarin, Pfeffer, Lorbeer und Veilchen. Am Gaumen ist er fleischig, saftig, samtig, mit dichter und würziger Frucht, viel Charme und einem langen Nachhall. Dieser Wein beantwortet die Frage, indem er zeigt, dass ein Rotwein mit internationalem Charakter auch zu österreichischen Gerichten passt. Er passt hervorragend zu gegrilltem Fleisch, würzigen Eintöpfen oder reifem Käse. Das Etikett leuchtet im Dunkeln – ein cooler Effekt.

2022er Albet i Noya Lignum Negre

Auch dieser spanische Rotwein aus dem Penedès ist kein Österreicher, aber er zeigt, wie eine Cuvée aus Cabernet Sauvignon (50 %), Garnacha (30 %) und Syrah (20 %) schmecken kann. Er ist trocken, bio-zertifiziert und vegan, erhielt 87/100 Punkte. Das Bukett erinnert an Brombeeren, Kirschen, Cassis, Nelken, Kakao, Vanille, Pfeffer und erdige Noten. Am Gaumen ist er dynamisch geschmeidig, mit samtenen Gerbstoffen, viel reifer Frucht, einer feinen Würze, mineralischen Noten und Eleganz. Dieser Wein zeigt, dass auch spanische Rotweine zu österreichischen Klassikern wie Tafelspitz oder Wiener Schnitzel passen. Empfohlen wird er zu gegrilltem Gemüse, Pasta mit Tomatensoße oder mildem Käse.

Worauf solltest du beim Kauf achten?

Beim Kauf eines österreichischen Rotweins sind mehrere Faktoren entscheidend. Der Jahrgang spielt eine Rolle: In guten Jahren wie 2019 oder 2021 sind die Weine besonders konzentriert und lagerfähig. Achte auf den Alkoholgehalt: Die meisten österreichischen Rotweine liegen zwischen 12,5 und 14 % Vol. – höhere Werte deuten auf wärmere Regionen oder kräftigere Stile hin. Das Geschmacksprofil kannst du anhand der Rebsorte abschätzen: Zweigelt ist weich und fruchtig, Blaufränkisch würzig und tanninhaltiger, Sankt Laurent elegant und fein. Der Ausbau im Barrique verleiht Vanille- und Röstaromen – wenn du das magst, greif zu einem Holzfassausbau. Ein Tipp: Schau auf die Herkunftsbezeichnung – DAC-Weine (Districtus Austriae Controllatus) garantieren Herkunft und Rebsorte, z. B. Blaufränkisch DAC Mittelburgenland oder Zweigelt DAC Carnuntum. Diese Weine sind oft besonders terroirbetont. Auch Bio-Siegel sind ein Indiz für Qualität und Nachhaltigkeit. Viele Winzer bieten ihre Weine direkt ab Hof oder über spezialisierte Online-Shops an – so kannst du sicher sein, dass die Kühlkette eingehalten wurde. Probier dich durch verschiedene Regionen und Rebsorten – Österreich hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.

Häufige Fragen

Welcher österreichische Rotwein ist der beste?

Das ist Geschmackssache, aber viele Kenner schwören auf Blaufränkisch aus dem Mittelburgenland, der oft als „österreichischer Bordeaux“ bezeichnet wird. Er vereint Kraft, Frucht und Würze und hat ein großes Lagerpotenzial. Für den Alltag ist Zweigelt ideal – fruchtig, weich und preiswert. Sankt Laurent ist eine Delikatesse für Liebhaber feiner, burgundischer Stile. Letztlich kommt es auf deine Vorlieben an – probiere verschiedene und finde deinen Favoriten.

Wie sollte man österreichischen Rotwein servieren?

Die ideale Trinktemperatur liegt zwischen 16 und 18 Grad Celsius – also leicht gekühlt, nicht zu warm. Vor dem Genuss solltest du den Wein dekantieren, besonders wenn er jung und tanninhaltig ist. Das öffnet die Aromen und macht ihn zugänglicher. Öffne die Flasche etwa 30 Minuten vor dem Trinken. Verwende ein großes Rotweinglas, das genug Platz für die Entfaltung der Düfte bietet. So holst du das Beste aus dem Wein heraus.

Passt österreichischer Rotwein auch zu leichten Gerichten?

Ja, durchaus. Leichte Rotweine wie ein junger Zweigelt oder ein Sankt Laurent eignen sich hervorragend zu hellem Fleisch, Geflügel, Pasta mit leichten Saucen oder sogar zu Fisch wie Lachs. Die fruchtige Säure und die feinen Tannine harmonieren mit vielen Gerichten. Wichtig ist, dass der Wein nicht zu schwer ist – achte auf einen Alkoholgehalt unter 13,5 % und einen nicht zu langen Barriqueausbau. So kannst du auch zu leichten Speisen einen Rotwein genießen.

Fazit

Welcher Rotwein aus Österreich ist gut? Die Antwort: Es gibt viele gute, aber für den Einstieg empfehle ich einen Zweigelt aus dem Burgenland – fruchtig, weich und vielseitig. Wenn du es würziger magst, greif zu einem Blaufränkisch. Für besondere Anlässe lohnt sich ein Sankt Laurent. Achte auf Jahrgang, Herkunft und Ausbau. Mit unseren Empfehlungen und Tipps findest du garantiert den passenden Rotwein. Prost!

Quellen: genuss7.de Rotwein-Kaufberatung, Wikipedia-Artikel zur Wachau (abgerufen am 15.10.2003).